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Adelsentsetzungen in den Österreichischen Erblanden

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Schlesinger, Edward Ondřej, von: „Adelsentsetzungen in den Österreichischen Erblanden“, Adelsentsetzungen in: WIKIa Szlachta [Onlinefassung]; URL:http://www.de.szlachta.wikia.com/, Zugang .. . .. . 20... .


Juristischer Adelsverlust = gerichtlich oder durch Allerhöchste Entscheidung herbeigeführt, führt zum Verlust des Adels für eine Person infolge einer Straftat, die bisher geborenen adeligen Kinder blieben (in Österreich, Preußen) adelig (z.B. v. der Osten 1794, Galizien Ritter von Korecki 1848).

Die seltenen Fälle der Wiedereinsetzung in den Adelstand in Königreichen Galizien, Lodomerien und dem Großherzogtum Krakau, werden zusammengestellt unter Adelsentsetzung Galizien.


1.         Babakdol, von

Der Adelsstand mit dem Prädikat von Babakdol (für Hugo) durch obersten Beschluss vom 20. 10. 1904 und Urkunde vom 8. 12. 1904,

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

2.         Bachlinden, Edler von

Adelsstand mit dem Prädikat Edler von Bachlinden (für Gustav) vom 17. 4. (22. 5.) 1906,

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

3.         Balthazar, von

von Balthazar - Renobilitierung des Adelsstands mit dem Prädikat „von" durch Erlass des Innenministeriums vom 5. 3. 1883 und Urkunde vom 5. 5. 1885: die Familienmitglieder verzichteten auf den Titel am 11. 2. 1904,

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

4.         Böhm von Bawenberg, Ritter

Böhm von Bawenberg - Erneuerung des Ritterstands vom 26. 1. (7. 3.) 1900, der Rittertitel wurde (ohne Bemerkung über seine Rücknahme) am 17. 9. (17. 10.) 1907 wieder erteilt.

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

5.         Diviš-Čistecký von Šerlink, Ritter [CZ - Diviš-Čistecký ze Šerlinku]

Jan Vincenc Diviš (Renobilitierung des Ritterstandes als Ritter Diviš-Čislecký von Šerlink aufgehoben am 16. I. 1908) hat mehrmals die Erneuerung des aufgehobenen Adelstitels beantragt. In seinem Brief an Kaiser Franz Josef vom 18. 5. 1912 schrieb er: „Die mich von vier Jahren ereilte Katastrophe hatte nicht nur mir persönlich den bürgerlichen Tod bereitet, sondern naturgemäß auch über die Familie, namentlich über meine beide Söhne, Schmach und Spott gehäuft." in: NA, ŠA, Kart. 26 - Diviš-Čistecký ze Šerlinku.

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

6.         Frey von Freyenfels, Ritter

Frey - Erneuerung des Ritterstandes mit dem Prädikat von Freyenfels vom 15. 2. 1888, am 6. 5. 1905 aufgehoben. Im Februar 1895 (?) Übertragung des Ritterstandes auf Friedrich Eduard Slrohmayer-Frey (Adoptivsohn Friedrichs Ritter F. v. F.) mit dem Prädikat Strohmayer-Frey von Freyenfels, der den Freiherrnstand mit dem Prädikat Frey von Freyenfels am 23. 10. 1918 erworben hat.

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

7.         Hoschek von Mühlheim, Ritter

Hoschek - Erneuerung des Ritterstandes mit dem Prädikat von Mühlheim 21. 12. 1894, aufgehoben am 5. 4. 1905,

Der Adelsstand mit dem Prädikat von (für Rudolf) vom 27. 5. 1908 (7. 7. 1911), der sächsisch-coburg-gothaische Freiherrnstand mit dem Prädikat Hoschek von Mühlheim zu Fürst-Walden und Herberstorff vom 23. 1. 1912 (ungarische Bestätigung am 28. 6. 1914 und 9. 5. 1918).

Quelle:

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8.         Hubka von Czernczicz, Ritter

Hubka - Renobilitierung des Ritterstands mit dem Prädikat von Czernczicz vom 31. 5. (10. 8.) 1895, am 10. 5. 1905 aufgehoben. Der Adelsstand mit dem Prädikat von (für Josefina und ihre fünf Söhne) vom 1. 8. (8. 12.) 1917.

Quelle:

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9.         Mettal von Frivaldi

Mettal - Renobilitierung des ungarischen Adelsstands mit dem Prädikat Frivaldi durch den Erlass des ungarischen Innenministeriums Nr. 19504 ex 1897, vermutlich 1905 aufgehoben. Ritterstand mit dem Prädikat von (für Otlo) vom 26. 12. 1911 (31. 1. 1912).

Quelle:

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10.       Schlechta Wssehrdsky von Wssehrd, Ritter - [CZ - rytíř Šlechta Všehrdský ze Všehrd],

Renobiliert 1885. JUDr. Antonín Petr Ritter Schlechta bekam sein Urteil am 24. November 1902. Es lautete: „Fünf Monate Arrest mit einmonatlicher Kostenziehung". Der Grund war die Urkundenfälschung mit dem Ziel, den Adelstitel zu erwerben; die Betrügereien im Ministerium des Innern wurden merkwürdigerweise nicht untersucht. Zu Schlechtas Lasten ging auch, dass er den versprochenen, bis dahin noch nicht bestätigten Freiherrntitel verwendete. Da vom Gericht nachgewiesen wurde, dass er bei seiner Renobilitierung im Jahre 1885 Fälschungen benutzte, wurde sein Ritterstand durch Erlass vom 19. Dezember 1903 aufgehoben. Übrigens, Schlechta war nicht der einzige, der auf diese Weise betroffen war. Neben ihm haben mehr als zwanzig weitere Familien den Titel verloren.

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11.       Stohwasser, von

von Stohwasser Edler von Feldtreu

Stohwasser - Renobilitierung des Adelsstands mit dem Prädikat von vom 2. 5. 1871, Erteilung des Prädikats Edler von Feldtreu vom 17. 6. 1891, am 6. 1. 1908 aufgehoben. Adelsstand mit dem Prädikat Edler von Feldtreu (für Anton) vom 6. 1. (31. 3.) 1908.

Quelle:

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12.       Tobisch von Dobischau

Tobisch - Renobilitierung des Adelsstands mit dem Prädikat von Dobischau vom 4. 1. I898, am 24. 10. 1903 aufgehoben. Ritterstand mit dem Prädikat von Labotyn (für Karl) vom 4. 3. 1912(16. 10. 1915).

Quelle:

Jan Županič: Neuer Adel am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, Studie als ein Ergebnis von Forschungen im Rahmen des Forschungsprojekts MSM 0021620827: Die Tschechischen Länder inmitten Europas in der Vergangenheit und heute, in Trägerschaft der Philosophische Fakultät der Karlsuniversität zu Prag.

13.       Menschik von Delau

Menschik - Nobilitierung in den Adelsstand mit dem Prädikat von Delau vom 10. 11. I870. Adelsentsetzung bei der Verurteilung wegen Betrugs und Unterschlagung durch das Landgericht in Opava vom 2. 2. 1872.

Quelle:

Vavřínek, Karel u. a.: Almanach českých šlechtických a rytířských rodů, Jahrgang 2020, [Prag] 2013, Seite 267.

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