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Beim Zusammenbruch der Adelsrepublik, der in drei Abschnitten in 1772, 1791 und 1795 erfolgte, erhielt Kaiserreich Russland den größeren Teil der Adelsrepublik zuerkannt.

Die Entwicklung des Adelsstandes verlief unterschiedlich je nachdem welchen Status das bewohnte Gebiet besaß. Detailierte Beschreibung der Entwicklung polnischer Gebiete seit dem Zerfall der Adelsrepublik erfolgt in verschiedenen Artikeln.

  1. Ein Teil der Adelsrepublik, aus dem Landesteil des Großfürstentums Litauen und der Ukraine bestehend, wurde direkt dem Kaiserreich Russland in der Form neuer Gubernien zugeschlagen.
  2. Die dortige Szlachta wurde in das bestehende System eingegliedert, wozu sie sich einem Legitimationsverfahren unterziehen musste.
  3. Nobilitierungen erfolgten nach dem in Russland geltendem Adelsrecht. Es erfolgten häufig sogenannte systematische Nobilitierungen entsprechend dem russischen Rangsystem. Die Anzahl dieser Nobilitierungen und Standeserhöhungen entspricht jedoch nicht der Anzahl von neuen Geschlechtern, denn überwiegend betrafen sie Linien von Geschlechtern, die bereits nach dem Rechtssystem der Adelsrepublik zur Szlachta gehörten. Wegen Traditinsbrüchen ist jedoch nicht immer deren Zugehörigkeit zu einer bekannten Adelsfamilie nachgewiesen, so dass in diesem Bereich ein imenser Forschungnachholbedarf besteht.
  4. Nachstehend werden nobilitierte Familien aus dem Bereich der westlichen Gubernien Russlands, die zur Adelsrepublik gehörten, vorgestellt (1.1), die, sofern sie nicht uradeligen Szlachtageschlechtern zuzuweisen sind, einen neuen Briefadel darstellen.

  1. Großteil der polnischen Gebiete, die als Landesteil "I. Königreich Polen" zur Adelsrepublik gehörte, wurde zum II. Königreich Polen zuammengefasst
  2. Im II. Königreich Polen, das zu Beginn in Personalunion mit der Person des Kaisers von Russland verbunden war, bestand eine abweichende Adelsstruktur, aber auch hier musste sich die Szlachta einem Legitimationsverfahren unterziehen. Wegen Traditinsbrüchen ist jedoch nicht immer deren Zugehörigkeit zu einer bekannten uradeligen Szlachtafamilie nachgewiesen, so dass auch in diesem Bereich ein imenser Forschungnachholbedarf besteht. In Fällen von Nobilitierungen von Angehörigen der Szlachta der Adelsrepublik wäre es aus der Sicht des Adelsrechtes der Republik korrekter sie als Adelserneuerungen oder Adelsbestätigungen zu bezeichnen, im System des neuen polnischen Adelsrechtes, das auf russischen Rechtssystem basierte, bedeuteten sie jedoch neuen Briefadel.
  3. Nobilitierungen erfolgten nach dem in Russland geltendem Adelsrecht. Es erfolgten häufig sogenannte systematische Nobilitierungen entsprechend dem russischen Rangsystem. Die Anzahl dieser Nobilitierungen und Standeserhöhungen entspricht jedoch nicht der Anzahl von neuen Geschlechtern, denn überwiegend betrafen sie Linien von Geschlechtern, die bereits nach dem Rechtssystem der Adelsrepublik zur Szlachta gehörten. Wegen Traditinsbrüchen ist jedoch nicht immer deren Zugehörigkeit zu einer bekannten uradeligen Szlachtafamilie nachgewiesen, so dass auch in diesem Bereich ein imenser Forschungnachholbedarf besteht. In diesen Fällen wäre es aus der Sicht des Adelsrechtes der Republik korrekter sie als Adelserneuerungen oder Adelsbestätigungen zu bezeichnen, im System des russischen Adelsrechtes bedeuteten sie jedoch neuen Briefadel.
  4. Nachstehend werden nobilitierte Familien aus den Gebieten des II. Königreiches Polen vorgestellt, (2.1) die, sofern sie nicht uradeligen Szlachtageschlechtern zuzuweisen sind, einen neuen Briefadel darstellen.

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