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In Memoriam Prof. Dr. Włodzimierz Dworzaczek - zum 25. Todesjahr     zurück

Stammfolgen landsässiger Szlachta in Großpolen - Einführung

Originaltitel: Materiały historyczno-genealogiczne do dziejów wielkiej własności w Wielkopolsce [Historische und genealogische Materialien zur Geschichte großer Güter in Großpolen] ist mit über 4.000 Seiten das unvollendet gebliebene Hauptwerk 

von Prof. Dr. habil. Włodzimierz Dworzaczek

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Dworzaczek, Włodzimierz: „Stammfolgen landsässiger Szlachta in Großpolen - auf der Grundlage von Materiały historyczno-genealogiczne do dziejów wielkiej własności w Wielkopolsce bearbeitet durch Edward von Schlesinger“, Einführung, in: WIKIa Szlachta [Onlinefassung]; URL:http://www.de.szlachta.wikia.com/, Zugang .. . .. . 20.. .

Gezeichnete Artikel geben die Ansicht des Verfasser wieder und entsprechen nicht immer der Meinung der Redaktionsmehrheit der WIKIa Szlachta.


Auflösung der verwendeten Abkürzungen siehe Abkürzungensverzeichnis PL - D.

Aberderowicz-Azulewicz - 70 Einträge Mielecki-Mierzewski - 27 Einträge
Babatyński - Bartoszewski - 96 Einträge Mierzewski-Mikołajewski 53 Einträge
Bartsch-Biedrzykowski - 145 Einträge Mikora-Mitrowski 82 Einträge
Bieganowski-Bieniszewski - 53 Einträge Mittelstedt-z Modliszyc 49 Einträge
Bieńkowski-Błotowski - 81 Einträge Modnicki-z Morawina 50 Einträge
Błożejewski-Bogusławski - 98 Einträge Morawski-Mościcki 38 Einträge
Boguszewski-Borowiński - 92 Einträge Mościejewski-Myśniewski 91 Einträge
Brodowski-Bruczkowski - 44 Einträge Nabielski-Neczewicz 80 Einträge
Brudnicki-Budzinski - 119 Einträge Nehrebecki-Niemojowski 69 Einträge
Budzisławski-Bzowski - 97 Einträge Niemsta-Nieżychowski 49 Einträge
Laborski–Lewiecki - 121 Einträge Nigron-Nurski 69 Einträge
Łaskawski-Łobeski - 60 Einträge Obałkowski-Olędzki 106 Einträge
Lewiński-Łasiewski - 114 Einträge Olizar-Orzechowski 71 Einträge
Łobodzki-Łychowski - 100 Einträge Orzelski-Ostrołęski 49 Einträge
Lubomierski-Lwowski - 58 Einträge Ostromęcki-Ożegowski 66 Einträge
Łyczko-Lubomęski - 73 Einträge Pabianowski-Pampicki 43 Einträge
Machalski-Malszewski - 84 Einträge Pampowski-Pawłowski 68 Einträge
von Maltzahn-Małżycki - 50 Einträge Pawłowski-Pierzchliński 87 Einträge
Manasterski-Marszanowski - 56 Einträge von Pirch-z Plastowa 89 Einträge
Marszański-Mężyński - 96 Einträge von Broel-Plater-Podleski 72 Einträge
Mianowski-Miedźwiedzki - 36 Einträge

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Einführung

Prof. Dworzaczek erstellte zuerst die Buchstaben A i B, um nach einer Wiederaufnahme der Arbeiten ca. nach 1970 die Buchstaben L – Podleski zu vollenden. Trotz der Selbstbeschränkung nur auf die Szlachtafamilien der Adelsrepublik und hier wiederum nur auf einen Teil der Provinz Posen der Res Publica und noch zusätzlich durch die faktische Eingrenzung auf den mittleren Landadel und die Magnaterie (Entsprechung des in der Adelsrepublik nicht bestehenden hohen Adels) ist es ihm nicht gelungen ein das gesamte Alphabet umfassende Werk zu schaffen. Das Werk „Historische-genealogische Materialien zur Geschichte großer Güter in Großpolen ist in polnischer Sprache verfasst. Der ursprünglicher Titel gibt den faktischen Forschungsschwerpunkt von Dworzaczek besser als der Titel des Sammelbandes „Teki Dworzaczka“ wieder, den er untersuchte den vermögenderen Teil der Szlachta Großpolens.

Von besonderer Bedeutung für deutsche Geschlechter ist die Tatsache, dass Dworzaczek’s Arbeit Ergänzungsforschungen in deren in Großpolen landsässigen Linien ermöglicht. Das Werk umfasst Einträge zu 3.076 Familien. Die faktische Familienanzahl ist jedoch wesentlich größer, denn Familien, die zu keiner Wappengenossenschaft zugeordnet wurden, werden mit einer entsprechenden Anmerkung unter die zugeordneten Familien aufgeführt.

Für die von der Bibliothek in Kórnik erstellte GED, die nicht das gesamte Werk erfasst, wurde ermittelt, dass sie 6.074 Familiennamen mit insgesamt 50.687 Personen erfasst.

Auf dieser Grundlage wird versucht, sein Werk fortzuschreiben. Hauptaugenmerk wird dabei auf Verweise zu möglicher Zugehörigkeit zu Wappengenossenschaften liegen. Zugleich werden die Angaben von Dworzaczek ergänzt und in seltenen Fällen seine Schlussfolgerungen durch Ergebnisse neuerer Forschungen falsifiziert. Diese Arbeiten dienen der stufenweise Umtragung des Werkes Dworzaczek in die deutsche Sprache, daher sind die Anmerkungen bereits in Deutsch verfasst. Um es auch im Titel vom Dworzaczeks Originalwerk abzusetzen, wird es „Włodzimierz Dworzaczek - Stammfolgen landsässiger Szlachta in Großpolen“ genannt.

Gerade bei Stammfolgen im ausgehenden Mittelalter ist auf Grund der Quellenlage häufig unmöglich eine Zuordnung zu treffen. daher hat Prof. Dworzaczek sie unter die zutreffendsten Artikel eingeordnet und mit Unterstrichen __ __ abgesetzt. Adelsverlustige Mitglieder der vorgestellten Familien werden in Kursiv dargestellt.

Es ist auf die Vorliebe Dworzaczek hinzuweisen, das deutschsprachige „von“ und preußische „v.“ mit „de“ zu regestrieren oder es wegzulassen. Dabei ist allerdings anzumerken, dass diese Polonisierung ins Lateinische auch Vorteile aufzuweisen hat, denn auch in der Fachliteratur wird in der polnischen Sprache eine Abkürzung für „vel“ [oder ] in der Form „v.“ verwendet, dass zumindest zum preußischen „v.“ als Adelsatribut zu Verwechslungen führen kann oder zu mindest eine Eindeutigkeit nicht gewährleistet.

Überdies wird von Prof. Dworzaczek die Abkürzung „v.“ ebenfall verwendet für Angabe „voto“ bei der Aufführung der Reihenfolge von Heiraten der Probanden.

Bei der geplanten Umsetzung in die deutsche Sprache wird die Abkürzung „v.“ in diesem Sinne als „voto“ ausgeschrieben. Um die Abhandlung lesbarer und eindeutiger zu gestalten, wurden vom Autor die Familiennamen sowohl bei den Eintragstiteln als auch Verweisen in Nominativ Singular masculin, sofern es notwendig war, verwandelt. Auch die Kommentare werden im Vorgriff auf die wünschenswerte Übersetzung in die deutsche Sprache in Deutsch verfasst.

Besonderes Augenmerk ist zu richten auf die Qualität der Edition der maschinenschriftlichen Manuskripte von Dworzaczek durch die Bibliothek in Kórnik der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Der Kórniker Bibliothek gebührt für die Mühe dieses einmalige Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen (faktisch sind die Manuskripte und die Karteien, wenn man nicht Mitarbeiter der Bibliothek ist, unzugänglich) großes Lob.

Bedauerlicher Weise ist die Qualität der Übertragung durch häufige „böhmische Fehler“ oder einfaches Vertippsen einem Werk von solcher Bedeutung nicht angemessen. Offensichtlich fehlte es auch an Mitteln für ein fachliches Lektorat, welches ein Großteil diese Fehler hätte aufdecken können.

Bei der Aufarbeitung des Werkes von Dworzaczek für die „WIKIa Szlachta“ ist der Autor bestrebt einfache Tippfehler, die aus dem Zusammenhang erschlossen werden konnten korrigiert. Sicherlich werden sich im vorgestellten Text noch eine Vielzahl nicht ermittelter oder korrigierter Tippfehler finden. Die eigentliche Lektoratsarbeit soll bei der Übertragung des Textes in die deutsche Sprache stattfinden. Nicht in allen Fällen wird dies jedoch ohne Einsicht in das Originalmanuskript nicht möglich sein, insbesondere bei offensichtlichen oder vermeintlichen Falschbuchstaben in Eigennamen. In Fällen, in denen keine sichere Korrektur möglich war, wurde die originale Schreibweise der Kórniker Edition beibehalten und in der deutschen Übersetzung darauf hingewiesen.

Die in der nicht mehr verfügbaren Originaledition vorhandenen „#“ Zeichen, die zur elektronischen Nummerierung der einzelnen Artikel dienten, wurden durch eine fortlaufende Nummerierierung ersetzt werden. Von Dworzaczek als bürgerlich angesehene Familien erhalten eine eigene Nummerierung, wobei diese mit „B“ gekennzeichnet ist. Familien, deren Dworzaczek die Zugehörigkeit zum Adelstand anzweifelt werden dann mit der B-Nummerierung versehen, wenn sich der Autor dieser Meinung anschließt. Überdies werden zur besseren Kenntlichkeit die bürgerlichen Familien in Normalschrift vorgestellt, wogegen die Szlachtafamilien in Fettdruck dargestellt werden.

Die ermittelte Familienanzahl weicht von der Originalausgabe ab, da die nicht zu einer Wappengenossenschaft zugeordneten Personen der letzten Familie zugeordnet werden, für eine Wappenzugehörigkeit ermittelt werden konnte. Die Tabellen müssen noch rekonstruiert werden und werden nachgetragen.

Auf die kritische Würdigung der editorischen und methodischen Vorgehensweise von Pof. Dworzaczek wird ausführlich in der Einleitung zu Regesten von Prof. Dworzaczek eingegangen, daher wird hier nur auf sie verwiesen.

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