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Wörterbuch genealogisch-heraldischer Terminologie Buchstabe GBearbeiten

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Ganerben Erbbeteiligte, Gemeinschaft der an einem Gut (z.B. an einer Burg -> Burgfrieden) beteiligten Familienangehörigen, die in ungeteiltem Gut und Haushalt zusammenleben.
Geburtsbrief Urkunde, die beim Wegzug eines Bürgers oder bei Verheiratung in die Fremde angefordert und vom Pfarrer, den Schöffen oder vom Stadtrat ausgehändigt wurde.
Geburtsurkunde Eine Geburtsurkunde ist nach dem in Deutschland (Stand 2007) gültigen Personenstandsgesetz eine Personenstandsurkunde, die aus dem Geburtenbuch erstellt wird. Sie enthält nur den aktuellen Inhalt des Geburtseintrages, gibt nicht den personenstandsrechtlichen Werdegang einer Person wieder (zum Beispiel bei Adoption).
Geding 1. Sitzung der Dorfgerichte, bei denen geringe Strafsachen und bürgerliche Rechtsstreitigkeiten an einem dafür bestimmten Tag im Jahr (ungebotener Dingtag) abgehandelt wurden. Auch konnte zu außergewöhnlicher Zeit ein "gebotenes Geding" einberufen werden. Den Vorsitz führte der -> Schultheiß. 2. Vertrag, Abrede oder Übereinkunft, aber auch Satzung und Statut.
Geleitseinnehmer Geleitsmann; Beamter, der an einem Geleitshaus einer Fernverkehrsstraße (oft in Handelsstädten oder an Kreuzungspunkten) seit dem 15. Jh. von der Fuhrleuten eine Gebühr einzog (darum auch Geleitszolleinnehmer genannt).
Gemeindsmann in ländlichen Gegenden gleichbedeutend mit Bauer (Handwerker führten die Bezeichnung "Meister").
Genealoge -> Historiker, der Familienforschung nach wissenschaftlichen Prinzipien ausübt.
Genealogie Ahnenforschung, Hilfswissenschaft der Geschichte, die sich mit der Erforschung von den Abstammungsverhältnissen der -> Geschlechter bzw. -> Familien beschäftigt.
Gener Schwiegersohn
Generation Geschlechterreihe zeitlich nebeneinanderstehender Verwandter, gewöhnlich ein Zeitraum von 25-35 Jahren -> Filiationsalter.
Gerichtsmann Beisitzer eines Dorfgerichts, gleichbedeutend mit -> Schöffe.
Geschlecht Gesamtheit einer Familie desselben gleichbenannten Stammes.
Gesinde Durch Gesetz oder Vertrag zu persönlichen Dienstleistungen verpflichtete und in ihrer persönlichen Freiheit stark eingeschränkte Lohnarbeiter (Knecht, Magd) bei Großbauern bzw. Guts- und Grundherren.
Gesinderecht Alle rechtlichen Festlegungen, die die Stellung des Gesindes in der Gesellschaft regelten. Das Gesinde unterlag der Muntgewalt seines Dienstherren und teilte dessen Gerichtsstand.
Geswige Schwägerin
Gevatter (in) Pate (Patin).
Glos Schwägerin
God/Godel/Göttel Patin.
Gregorianischer Kalender eingeführt ab 15. Oktober 1582, aber Achtung bis Ende 1699 galt im russischen Zarenreich eine andere abwechende (nicht julianische) Datumszählung!

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