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Verwirrung um das Wappen der Familie Kromer - von Cromer

Ein Beitrag zur Genealogie deren von Cromer mit einem Versuch, die heraldische Problematik Kromers zu lösen.

von Dr. Edward von Schlesinger

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Schlesinger, von, Edward: „Verwirrung um das Wappen der Familie Kromer - von Cromer“, Afsätze, in: WIKIa Szlachta [Onlinefassung]; URL: http://www.de.szlachta.wikia.com/, Zugang .. . .. . 20.. .


Martin von Cromer des Wappens Kromer HRR (LAT-Martinus Cromerus, PL-Marcin Kromer h. Kromer, (* 1512 in Biecz, (D-Beitsch), Kleinpolen, † 23. III. 1589 Heilsberg, Ermland) war Theologe, Fürstbischof von Ermland und Chronist.

Marcin-Kromer-h-Kromer Martin-von-Cromer-des-Wappens-Kromer (HRR)

Martinus Cromerus Ölporträt, vermuteter Entstehungs-zeitraum 1688 – 1703, 1704 durch schwedische Truppen als Beutekunst aus dem Skokloster geraubt 

Kromer Wappen-entsprechung-des-Wappens-Bischofsbild

Wappen von Cromer laut Gnadenakt des Heiligen Römischen Reiches 

Von Cromer-(HRR)-Wappen-mit-Fehldartellung-der-Tinkturen-oberer-Schildteilung-Siebmacherdarstellung

Reichsadelswappen deren von Cromer mit verkehrter Darstellung geteilten obigen Schildes, Adler soll in rot auf silbernem Feld wachsen (siehe das zeitgenössische Porträt), Rechts Darstellung Siebmacher.

Czarzynia-Wappen-vermutetes-Wappen-polnischer-Nobilitierung-Kromer


Die Brüder Marcin, Mikołaj und Bartołomiej wurden als Bürger der Stadt Krakau in der Res Publica durch den König Sigismunt I. August auf dem Sejm in Piotrków am 14. III. 1552 nobilitiert und später erhielten sie den Adelsstand mit obig beschriebenes Wappen des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiser Ferdinand I verliehen. Die Abbildung zeigt das Wappen Czarzyna aus der Verleihung von 1552.


A1. Grzegorz Kromer h. Kromer, * [], [], (Kinder gelistet, aber keine Reihenfolge), [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f].

oo Agnieszka Czermińska unbekannten Wappens (es gibt 5 unterschiedliche Familien des Namens), * [], [],[nach Uruski, Sewerzn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f].

B1.       Marcin Kromer h. Kromer, * [], [], Fürstbischof von Ermland (Warmia) 1579, Sekretär des Königs, Domherr (Kanoniker) von Krakau, Ermland, Sandomierz, Kielce, Einrichter des Reichsarchivs, Teilnehmer am Sejm 1569 in Lublin, an den die Personalunion zur Realunion umstrukturiert wurde sowie der Synode von Trident. Die Brüder Marcin, Mikołaj und Bartołomiej wurden als Bürger der Stadt Krakau in der Res Publica durch den König Sigismunt I. August auf dem Sejm in Piotrków am 14. III. 1552 nobilitiert und später erhielten sie den Adelsstand mit obig beschriebenes Wappen des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiser Ferdinand I verliehen [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f als auch Metryka Koronna 82 f. 30, Ostrowski Seite 163, Paprocki, Okolski, Niesiecki, Piekosiński und Borkowski].

B2.       Mikołaj, Kromer h. Kromer,* [], [], Abt von Velehrad (PL-Welgrad) in Mähren. Die Brüder Marcin, Mikołaj und Bartołomiej wurden als Bürger der Stadt Krakau in der Res Publica durch den König Sigismunt I. August auf dem Sejm in Piotrków am 14. III. 1552 nobilitiert und später erhielten sie den Adelsstand mit obig beschriebenes Wappen des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiser Ferdinand I verliehen [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f als auch Metryka Koronna 82 f. 30, Ostrowski Seite 163, Paprocki, Okolski, Niesiecki, Piekosiński und Borkowski].

B3.       Bartołomiej Kromer h. Kromer (Kinder gelistet, aber keine Reihenfolge), * [], [1564?]. Die Brüder Marcin, Mikołaj und Bartołomiej wurden als Bürger der Stadt Krakau in der Res Publica durch den König Sigismunt I. August auf dem Sejm in Piotrków am 14. III. 1552 nobilitiert und später erhielten sie den Adelsstand mit obig beschriebenes Wappen des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiser Ferdinand I verliehen [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f als auch Metryka Koronna 82 f. 30, Ostrowski Seite 163, Paprocki, Okolski, Niesiecki, Piekosiński und Borkowski], Ratsherr der Stadt Krakau  und bis 1564 Eigentümer des Hauses „Pod Białym Orłem“, Rynak Główny 45, Krakau, das seit 1564 dem Apotheker Wojciech Sulikowski gehörte [Zofia Banaszkiewicz, Seminararbeit: Techniki komputerowe w turystyce” unter der Leitung dr. inż. Witold Warcholik, TiR EFS Krakau, nach http://zosiab.w.interii.pl/historia2.html, Zugang 27. VI. 2013].

C1.       Sebastian Kromer h. Kromer, * [], [], Kanoniker in Ermland (PL-Warmia) [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f]

C2.       Jan Kromer h. Kromer,


  • [], [], er ist der Stammvater der Kleinpolnischen Linie der Kromer h. Kromer, [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f]

oo        N. N., * [], [], [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f]

D1.       Kromer h. Kromer,


  • [], [], [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 69 f]

Daraus entstammen nach Uruski:

Henryk Kromer h. Kromer, * [1805<], [>1836], Beamter in Tschenstochau 1836, [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 70].

oo        ??

B1.       Henryk Kromer h. Kromer, * [1849<], [>1870], Hauseigentümer in Tschenstochau 1870, [nach Uruski, Seweryn, hr.: Rodzina, Herbarz szlachty polskiej, Band VIII, Warschau 1911, Seite 70].

Vogelperspektive-Haus Pod Białym Orłem, Rynek Główny 45, Krakau, Eigentum Kromers
Vogelperspektive des Hauses "Pod Białym Orłem", Rynek Główny 45, Krakau, Eigentum Kromers. 
Haus Pod Białym Orłem, Rynek Główny 45, Krakau, Eigentum Kromers


Haus "Pod Białym Orłem", Rynek Główny 45, Krakau, Eigentum Kromers.

Zwar wird auch bei Dr. Minakowski als Vater von Martin Kromer h. Kromer Grzegorz und als Mutter Agnieszka N. angegeben, er nennt jedoch bei Bartołomiej als Vater Wojciech Kromer und als Mutter Barbara N.. Somit ist möglich, dass Dr. Minakowski bei Bartołomiej (Bürgermeister von Krakau) als Vater und Mutter irrt oder Grzegorz und Wojciech verwandt waren (z. B. Geschwister). Wenn nicht, dann bezogen sich die Nobilitierungen nur auf die obige Linie und die Linie bei Dr. Minakowski wären bürgerlich geblieben und ohne das Wappen Kromer.

Durch das Bürgerrecht für der Bürgermeister als auch den nicht zugeordneten Kromer nach Dr. Minakowski (ID: 15.388.94) würde das Bürgerschaftsrecht nach dem Adelsrecht der Adelsrepublik ohne hin zum Verlust des Adelsstandes führen, nicht jedoch des Adelsstandes des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiser Ferdinand I, somit wären die Familie Kromer als von Cromer wappenführend das Wappen Kromer (HRR) anzusehen.

Józef Szymański führt einen Bartołomiej Kromer als des Wappens Czarzyna auf: „169. Kromer Bartłomiej rajca krakowski Wappens Czarzyna,“ [Wikia Szlachta, http://de.szlachta.wikia.com/wiki/Index_Szyma%C5%84ski, Nr. 169, nach: Szymański, Józef: Herbarz rycerstwa polskiego z XVI wieku (Wappenbuch der polnischen Ritterschaft des XVI. Jhdt.), DWN, Łódź 2001].

In dem Wappenbuch mit 351 Wappen mit 36 Abwandlungen, beschreibt Szymański die im XVI. Jhdt. nobilitierte Personen und führt die Quellen dazu.

Das Wappen mit dem Wappennamne „Czarzyna“ wird in der Datenbank von Tadeusz Gajl so wiedergegeben:

Czarzynia-Wappen-vermutetes-Wappen-polnischer-Nobilitierung-Kromer


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